Robert Halbach: Der Rebell Anarchik

Robert Halbach: Der Rebell Anarchik

Robert Halbach: Der Rebell Anarchik! Weshalb schwingen die Anarchisten eine schwarze Fahne? „In tiefer Nacht, wenn das Licht der Laternen die dunklen Winkel nicht mehr erreicht, und die Fassaden lange Schatten werfen, gehen mysteriöse, schreckliche Dinge vor. Durch die schlafende Stadt huschen schwarzgekleidete Gestalten mit tief in die fanatischen Fratzen gezogenen Schlapphüten und dämonischen Sturmhauben. Sie unterminieren das friedliche Gemeinwesen, verstecken gefährliches Material und schreiben ihr schwarzes Menetekel an die Mauern.…

SechsSechsSechs

SechsSechsSechs

SechsSechsSechs ...  Eine wahrhafte Schnapsidee hat den Berliner Anarcho-Verleger vor ein paar Jahren in einer Kneipe im Wendland gepackt – die Erforschung des Hintergrundes der legendenumwobenen Zahl „666“ – der mystischen Zahl des Teufels. So besangen bereits die Heavy Metal-Recken von Iron Maiden die Zahl auf ihrem Album „The number of the beast“. In seiner schnodderig liebenswürdigen Art und Weise hat sich Bernd Kramer auf die Suche nach dem Hintergrund begeben, die Bibel („Die Offenbarung des Johannes“) gewälzt, seine Bekannten genervt und Theologen befragt, was es mit dieser Zahl und ihrem Mythos auf sich hat. …

Berlin für Arme

Berlin für Arme

Bernd und Luise Wagner Berlin für Arme Bernd und Luise Wagner haben ein Buch geschrieben, welches gleich drei wichtige Pluspunkte auf sich vereinigen kann: Es ist nützlich (jedenfalls wenn man arm ist), es ist mit leichter Hand und viel Sprachverständnis geschrieben (macht also schriftstellerisch seinen Autoren alle Ehre) und es ist liebenswert (was bei mir bedeutet, dass es auf alle erhobenen Zeigefinger verzichtet, die denkbar wären). Worum geht es? Es ist ein Leitfaden zum Erhalt der persönlichen Würde von Hartz-IV-Opfern und anderen Verarmten. Es ist also ein Buch, welches in der gegen- und widerwärtigen Bundesrepublik Deutschland einen hohen Stellungswert haben sollte. Meine Rezension soll das ihre dazu beitragen, seiner, des Buches, Verbreitung zu dienen. …

Hecken: Theorien der Populärkultur

Hecken: Theorien der Populärkultur

Thomas Hecken: Theorien der Populärkultur. Dreißig Positionen von Schiller bis zu den Cultural Studies Der Begriff „Pop“ ist seit Ende der 70er Jahre ein mehr oder weniger schwammiger Allerweltsbegriff geworden, der alles und nichts aussagt. Der Hype des Begriffes war und ist unüberschaubar. Das Präfix „Pop“ mußte seitdem für die unterschiedlichsten Bereiche herhalten – auf einmal gab es einen Forschungszweig zu „Pop-Theorie“, der von (ehemaligen) Spex-Journalisten als ein neuer geístiger Spielplatz erobert wurde, und in den 90ern mutierte selbst die an traditioneller autonomen Politik orientierte Antifa zu einer „Pop-Antifa“ – statt schwarz-weißer Plakate leuchteten einem auf einmal die Demoaufrufe in knalligen Neonfarben im Stadtbild entgegen. …

Otto A. Böhmer: Joseph von Eichendorff

Otto A. Böhmer: Joseph von Eichendorff

Otto A. Böhmer: Joseph von Eichendorff & Friedrich Nietzsche Der promovierte Literaturwissenschaftler und ehemalige Lektor des Brockhaus Verlages Otto A. Böhmer ist seit ein paar Jahren damit beschäftigt, bekannte deutsche Autoren in Form von biographischen Essays einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Das Repertoire reicht von Heinrich Heine und Arthur Schopenhauer über Goethe und Schiller bis hin zur Annäherung an Joseph von Eichendorff. Der im vergangenen Jahr publizierte Essay über Eichendorff ist ein sehr flüssig geschrieben und stark an seinem poetischen Werk orientiert, das Böhmer immer wieder geschickt in seinen Text integriert.…

Niebelungen

Niebelungen

Das Niebelungelied Eine Meisterleistung des Hörverlages   Der Hörverlag hat sich um etwas verdient gemacht,…

19 Minuten

19 Minuten

Jodi Picoult: 19 Minuten Ein Gesellenstück mit wenigen Fehlern   Wichtig bei einer Hör-CD ist nur, was gelesen wird, sondern in gleichem Maße, wie gelesen wird. Und ich darf Ihnen versichern: Ich kenne grausame und grauslige Leser, die jedes, noch so gute Buch, zu Grunde lesen. Aber die, welche dieses Buch eingelesen haben, sind nicht von der Sorte der Eliminatoren. Nein ganz im Gegenteil. Katharina Wackernagel, Tom Schilling, Rosalie Thomas, Ulrike Hübschmann, Bernhard Schütz und Oliver Brod hätte ich mir schon oft als jene gewünscht, die mir Literatur aufsagen.…

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