Leander Sukov – Perlensau

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Leander Sukovs Gedichte sind geprägt von Moderne und Popkultur. Sie sind politisch, sexuell und immer ganz persönlich.

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Artikelnummer: 978-3-940274-06-9 Kategorie:

Beschreibung

Wenn Sukov über Alexandra Kollontai schreibt, so schreibt er persönlich, wie über seine erlebten Lieben. Wenn er die Vorstädte brennen sieht, dann sieht er auch die Möglichkeiten des Feuers und schreibt er über die Einsamkeit des Orgasmus, dann verfällt er nicht in die Kitschigkeit sogenannter erotischer Lyrik.
„Perlensau“ enthält ebenso politische, wie auch sexuellkonnotierte Liebesgedichte. Dabei schafft er es, sich jeweils der angemessenen Form zu bedienen. Seine Gedichte, gleich welchen Inhalts sie sein mögen, zeigen deutlich die Forderung nach Freiheit des Individuums, vermitteln jedoch in keinem Falle moralische Werte. „Sozialpädagogische Lyrik ist ein Widerspruch in sich“, sagt Sukov. „Gedicht müssen vielmehr auf den Punkt führen und der Punkt braucht keine anderen Werte, als das Wort.“ Schriebe er, so Sukov, über die Liebe, so schriebe er auch über Sex. Schriebe er etwas Politisches, so sei das auch immer ein Liebesgedicht.
Komplettiert wird der Lyrikband durch Fotografiken des Kölner Künstlers vladi.
Der Band enthält eine Rede von Esther Bejarano
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